Stell dir vor, du sitzt in deinem Zimmer. Und da du einfach nur rumlungerst, Musik hörst und dich nicht bewegst wird’s dir irgendwann zu kalt. Du drehst die Heizung auf und eine halbe Stunde später zeigt dein Thermometer plötzlich drei Grad mehr an. Aber woher weiß das Thermometer, dass du die Heizung aufgedreht hast? Die Luft in deinem Zimmer ist ein Gemisch von ganz, ganz vielen kleinen Teilchen, den Atomen und Molekülen. Wenn die Luft erwärmt wird, fangen die alle an, sich zu bewegen. Sie stoßen zusammen und entfernen sich wieder von einander – sie dehnen sich aus. Und genauso verhält es sich auch mit der Flüssigkeit in dem schmalen Röhrchen deines Raumthermometers. Das ist entweder Quecksilber oder eingefärbter Alkohol. Wenn sich die Luft drum herum erwärmt, dehnt sich aufgrund der Temperaturzunahme auch die Messflüssigkeit im Röhrchen aus und das Thermometer steigt. Wenn es wieder kälter wird, zieht sie sich wieder zusammen und das Thermometer „fällt“, weil die Teilchen bei Kälte träger werden, sich weniger bewegen und somit seltener zusammenstoßen.

This content requires the Adobe Flash Player.

Get Adobe Flash player