Stell dir vor, du musst im Sportunterricht einen 100 m Lauf hinter dich bringen. Du stehst an der Startlinie und die Lehrerin gibt den Startpfiff. Du rennst los. Was passiert jetzt? Naja, ganz simpel. Du rennst 100 m bist zum Ziel. Doch betrachten wir das Ganze einmal anders. Zunächst lässt du die erste Hälfte der Strecke, also 50 m, hinter dir. Danach läufst du wieder die Hälfte der verbleibenden 50 m, also 25 m. Dann hast du schon 75 m geschafft. Nun legst du von den restlichen 25 m wieder die Hälfte zurück. Cool, jetzt hast du 87,5 m hinter dich gebracht. Und so geht das immer weiter. Du rennst immer die Hälfte der noch verbleibenden Strecke. Das beschreibt ja genau das, was du eigentlich machst. Nach dieser Theorie würdest du aber nie ankommen, denn selbst die kleinste Reststrecke, sei es nur ein Millimeter, kann man wieder in zwei Hälften teilen. Damit erreichst du nie die 100-Meter-Marke. Deshalb nennt man es ein Paradoxon, eine Sache die eigentlich nicht funktionieren kann. Ganz schön crazy, oder?

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