Erinner dich doch mal an den Geschichtsunterricht. Was fällt dir ein, wenn dich jemand nach den sieben Weltwundern fragt? Hmmm… Pyramiden? Irgendwas von Zeus, so ‘ne riesen Statue und irgendwelche Gärten? Naja... Das waren die alten, die antiken sieben Weltwunder. Die Pyramiden von Gizeh, die hängenden Gärten zu Babylon, der Koloss von Rhodos, das Grab des König Mausolos II (auch bekannt unter Mausoleum), der Leuchtturm vor Alexandria, der Tempel der Artemis und die Zeusstatue von Olympia. Angucken kannst du dir heute nur noch die Pyramiden. Von allen anderen ist nix oder kaum noch was zu sehen. Darum gibt es mittlerweile „neue“ sieben Weltwunder, die am 07.07.2007 bekannt gegeben wurden. Ausgedacht und angestoßen wurde das Ganze von der „NewOpenWorld Foundation“. Wählen konnte jeder, der über einen Internetzugang verfügte. 200 Bauwerke standen zur Auswahl. Aus den 77 Bestplatzierten, die Menschen in aller Welt online gewählt hatten, suchte eine Jury 21 für die Finalrunde aus. Abstimmung war nun nicht nur im Internet, sondern auch per Telefon und SMS möglich. Angeblich wurden 100 Millionen (in Zahlen: 100 000 000) Stimmen abgegeben. And the winners are: die Mayaruinen „Chichén Itzá“ auf der Halbinsel Yucatán in Mexiko, die Chinesische Mauer, die Christusstatue in Rio de Janeiro/Brasilien, das Kolosseum in Rom/Italien, die Inkaruinenstadt „Machu Picchu“ in den Anden/Peru, die Felsenstadt „Petra“ in Jordanien und das Taj Mahal in Indien. Die Pyramiden standen diesmal nicht zur Wahl – sie gelten seitdem als „ewiges Weltwunder“.

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